Vorschlag: Wolken

Wolken. Was für ein schönes Thema. Wer hat nicht als Kind im Gras gelegen und in die Wolken geschaut, immer auf der Suche nach Formen und Figuren? Wer macht das heute noch?

Es gibt natürlich auch wolkenlosen Himmel, der übrigens für Fotos recht langweilig ist. Und dann gibt es auch nicht so ganz freundliche Wolken, wie Gewitterwolken oder gar Schlimmeres.

Ich bin so alt, ich kenne noch das Lied: „über den Wolken“. Wolkenkuckuksheim dürfte auch ein älterer Ausdruck sein. Über den Wolken kann man schweben und auf Wolke neun sein. Das ist eigentlich cloud nine, aber ist inzwischen auch im Deutschen angekommen. Warum ich eigentlich neun und nicht sieben? Oder fünf? Und was ist der Unterschied zwischen wolkig und bewölkt? Heiter und wolkig. Somit wäre bewölkt nicht heiter. Aber dazu gibt es keine Phrase wie ‚traurig und bewölkt‘. Eine ganz kleine Wolke heißt Wölkchen. Auch die Spuren der Sahne – wenn man es denn richtig macht – im Ostfriesentee heißen Wölkchen. Sahnewölkchen.

Man kann auch den Kopf in den Wolken haben, wenn man verträumt ist. Womit wir wieder am Anfang wären. Lasst uns verträumt in den Himmel schauen und Wolken gucken.

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