Dazu fällt mir zur Zeit nur eins ein: Frau.
Es ist einfach schlimm wie sehr bis heute Frauen objektifiziert werden. Ich habe die Dokumentation über die Manosphere auf Netflix gesehen und war entsetzt. Ich hatte keine Ahnung, was da so verbreitet wird. Wieso glaubt irgendein TikToker zu wissen, was ich brauche und was ich möchte. Und was fällt denen ein, mir das Recht auf Wahlen abnehmen zu wollen. Und was ist überhaupt einseitige Monogamie? Die Dokumentation hat jedenfalls klar gemacht, dass diese Menschen von Aufmerksamkeit leben und von Reichweite. Deswegen finde ich, wir sollten nicht nur zum Weltfrauentag sondern einfach öfter die Ratschläge umsetzen, die die TAZ in Ihrem Sondermagazin aufführt:
- Wir schauen uns keine Videos von Männern mehr an. Jeder Typ, egal worüber er spricht, wird weggescrollt. Männer hören ständig nur ihresgleichen zu.
- Keine Musik, keine Podcasts, keine Bücher von Männern. Klingt radikal, weil es das ist.
- Beiträge von FLINTA*, die in unsere Social-Media-Kanäle gespült werden, bekommen Likes und Kommentare. Egal, ob explizit politisch oder nicht.
- Unsere Lieblingspodcasterinnen bekommen eine positive Rezension.
- Beim kleinsten Anzeichen, dass uns der Medienkonsum gerade nicht gut tut, machen wir unser Handy aus.