Um etwas asymmetrisches zu finden, muss man nicht lange suchen. Man kann einfach in den Spiegel gucken. Weil wir sind nicht symmetrisch. Eine Schulter ist höher, eine Brust größer, ein Auge kleiner, die Ohren sitzen nicht auf der gleichen Höhe, ein Bein ist länger, ein Arm ist dicker.
Habt Ihr mal dieses Experiment gemacht, wie Eure beiden Gesichter aussehen? Dafür macht man ein Portraitfoto und halbiert es senkrecht in der Mitte. Die jeweiligen Hälften werden gespiegelt und aneinander gesetzt. Das ist sehr interessant, aber auch etwas spooky. Man erkennt sich nicht wieder.
Es heißt, das wir symmetrische Gesichter schön finden, aber sie dürfen nicht perfekt symmetrisch sein. Dann ist es wieder langweilig.
Also lasst uns das Unperfekte feiern. Das ist ja auch viel interessanter.