Durch das Projekt 28 Tage Content, habe ich nach einer langen Pause wieder angefangen zu bloggen.
Ich bin erstaunt, wie einfach das war. Ich dachte, bloggen hätte sich in den letzten Jahren oder Jahrzehnten stark verändert. Mit einer ähnlichen Geschwindigkeit wie Social Media. Da komme ich schon nach einer kurzen Pause von ein paar Monaten nicht mehr hinterher. Was man da jetzt so macht. Regeln, Themen, Memes, Hashtags, Kampagnen. Und dann noch die Änderungen seitens der Plattformen. Das gibt es jetzt nicht mehr, das darf nur noch so lang sein. Hier kann man etwas nicht mehr einstellen, dafür gibt es jetzt Funktionen, die ich nicht kapiere. Ich glaube, ich bin zu alt dafür.
Aber bloggen. Das geht irgendwie noch. Und es sieht so aus, als ob sich nicht sehr viel verändert hätte. Man schreibt etwas und vielleicht liest das jemand. Dass man keine Themen mehr von anderen Bloggern aufgreift, um selber drüber zu schreiben, finde ich irgendwie schade. Aber wir können das ja wieder aufnehmen und machen.
Es gibt immer noch Blogstöckchen und Blogparaden. Es gibt immer noch Ironblogger. Schön, wenn sich etwas länger hält. So ein Blogpost hält ja auch länger als ein Instapost oder gar ein Tiktok Video. Einige von meinen Blogs existieren nicht mehr. In den verbliebenen funktionieren ein paar Dinge nicht mehr. Bilder werden doppelt oder gar nicht dargestellt. Verlinkungen führen ins Leere. Eingebundene Tweets sind nur noch ein Textlink. Aber die Texte, das geschriebene Wort, das ist immer noch da. Und manches davon ist immer noch aktuell oder passt immer noch. Das ist auch irgendwie tröstlich.