So ein richtiges Maskottchen habe ich nicht, aber ich habe zwei Dinge, die mich schon sehr sehr lange begleiten. Das eine ist ein selbstgestrickter Teddybär, der in meinem Auto an dem Rückspiegel hing. Inzwischen hängt er hier an meiner Pinwand, da wir ohne Auto unterwegs sind.
Das zweite ist ein Schlüsselanhänger in Form des Liscon-Eisbären. Den benutze ich tatsächlich bis heute am Schlüsselbund. Ab und zu muss der Eisbär ein Bad nehmen, weil er nicht mehr weiß ist sondern eher gräulich, aber er ist bis heute mein täglicher Begleiter. Die Firma Liscon gibt es schon lange nicht mehr, aber das Maskottchen ist geblieben.
Mir fällt noch etwas zu Maskottchen ein: Vor der Winterolympiade gab es eine Ausschreibung unter den Kindern in Estland. Sie sollten ihr Maskottchen malen. Die Bevölkerung durfte dann das Lieblingsmaskottchen wählen und das sollte dann in Estland handgefertigt werden. Ich habe seinerzeit mitgewählt, aber ich weiß gar nicht, was darauf geworden ist. Die Einreichungen waren herrlich. Es war schwer, da etwas auszuwählen. Jedenfalls finde ich es gut, dass die Kinder und die Bevölkerung beteiligt waren an dem ganzen Prozess und nicht einfach eine Agentur ein Maskottchen erfunden hat.