Wir haben mal ein paar Jahre im Tal der Wasserfälle gelebt. Wir waren also ständig umgeben mit rauschenden Flüssen und Bächen und dem niemals aufhörenden Geräusch. Tag und Nacht. Ich mag das so gern, dass ich früher sogar einen Zimmerspringbrunnen im Schlafzimmer hatte.
Wasser ist ja ähnlich wie Feuer. Man kann stundenlang dasitzen und hineinstarren. Und gerade, wenn das etwas Bewegung ist, ist es so anziehend. Man kann kaum aufhören. Je nachdem, wie nah man einem Wasserfall kommt, spürt man die Kühle oder sogar die klitzekleinen Tröpfchen auf der Haut. Hinter manche Wasserfälle kann man gehen. Das ist ziemlich laut. Das Wasser donnert dann quasi. Aber alles sehr faszinierend.
Was gibt es noch mit Wasserfall? Gibt es da nicht so ein Marketing-Dingsi? Oder irgendwas im Unternehmen? Und dann gibt es natürlich von Sally Oldfield das Lied, was ich als Jugendliche stundenlang gehört habe und immer gedacht habe, es hätte etwas mit Wasserfällen zu tun. Aber es heißt Water bearer. Damals hatten wir keine Möglichkeit, mal eben schnell die Lyrics nachzuschauen. Oft haben wir dem Kassettenrekorder dagesessen und versucht, die Texte herauszuhören. Und das mit unserem bisschen Schulenglisch.
Dann gibt es noch den Wasserfall-Kragen an Kleidung. Ich mag den sehr. Der Stoff umschmeichelt einen förmlich.
Und schließlich kann jemand noch quasseln wie ein Wasserfall. Und damit ich das nicht tue, höre ich jetzt auf.