Der heutige Impuls des 28 Tage Content Programms dreht sich darum, Themen zu finden, über die man schreiben möchte. 2011 habe ich darüber eine kleine Blogserie geschrieben. Mal schauen, ob meine Ansichten und Empfehlungen von damals heute noch gelten.
Hier sind die Links zu den einzelnen Artikeln:
Die Rubrik ‚Aktuelles‘ befüllen, aber wie?
Die Artikel sind wirklich alt. Der Blog hat ein paar kleine Fehler. Ein paar Links funktionieren nicht und ein manche Seiten oder Programme gibt es nicht mehr. Und ich schreibe von Webseitenaktualisierung. Heute würde ich das auf Social Media ergänzen. Aber darum soll es nicht gehen. Es geht um den Inhalt.
Im ersten Teil schlage ich vor, darauf zu achten, was man auch den Mitmenschen erzählen würde. „Stell Dir vor, was heute passiert ist…“ Das haben wir in dem Projekt auch diskutiert. Und wir glauben, dass das heute noch genau so gilt. Diesen Teil kann ich also ruhig so stehen lassen. Ich würde heute von ‚persönlich‘ statt ‚privat‘ sprechen. Diesen Unterschied habe ich vor ein paar Tagen gelernt. Ansonsten würde ich kaum etwas ändern. Wir alle interessieren uns für Geschichten. Auch für Firmengeschichten.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Zeitmanagement und Ritualen. Die genannten Möglichkeiten sind heute immer noch aktuell. Eventuell würde ich noch ein paar moderne Vorschläge ergänzen. Aber auch hier ist das Geschriebene im Großen und Ganzen auch heute noch gültig.
In dem Teil, der sich mit dem ‚wie‘ beschäftigt, bin ich immer noch der Meinung, das man so authentisch wie möglich sein soll. Geglättete Texte von einer KI fallen genau so auf, wie die Worte einer Agentur. Spätestens, wenn man mit jemandem aus dem Unternehmen spricht und feststellt, die reden ja alle Bayerisch oder Pfälzisch. Natürlich sollte man darauf achten, dass die Texte auch von der Zielgruppe verstanden werden, die eventuell die Feinheiten des lokalen Dialekts nicht versteht.
Meinen Ausführungen zum Thema, wie man anfangen soll, stimme ich ebenfalls heute noch zu. Erstmal bei anderen lesen und schauen, was einem selber gefällt. Warum folge ich denen? Was lese ich so gerne von diesem Unternehmen? Von den vorgestellten Persönlichkeiten, bloggen einige schon länger nicht mehr außer die beiden Urgesteine Ludger Freese und der Shopblogger. Die würde ich heute noch empfehlen. Genauso bleibe ich dabei, ehrlich zu sein und auch zu schreiben, dass das jetzt noch etwas komisch ist. Wir wollen uns doch mit Menschen verbinden und da hilft es menschlich zu sein.
Die Tipps & Tricks sind zum Teil wirklich veraltet. Beim Urheberrecht wäre ich allerdings immer noch vorsichtig. Und das ist eher komplexer geworden als einfacher. Die DSGVO ist hinzugekommen. Damit sollte man sich auch auseinandersetzen. Auch Trolle gibt es leider immer noch. Vielleicht sogar noch mehr als 2011. Ansonsten sollte man zeitnah auf Kommentare reagieren, möglichst wenig löschen. Und auch die alte Weisheit, dass Reklamierende zu Stammkunden werden können, wenn ihre Reklamation sachdienlich bearbeitet wird.
Fazit: Auch wenn die Technik veraltet ist, bleiben die Inhalte immer noch aktuell. Ich bin selbst erstaunt wieviel ich von dem, was ich seinerzeit geschrieben habe, heute noch empfehlen würde. Oder wieder empfehlen würde. Auch beim Bloggen und Social Media gibt es Moden und Trends. Vielleicht kommt aber auch alles wieder, wie in der Mode. Oder es ist einfach heute immer noch gültig. Und es ist ein schönes Beispiel, dass Inhalte in einem Blog noch jahrelang bestehen bleiben. Ein Instagrammpost oder Facebookeintrag wäre nach so vielen Jahren unauffindbar. Ein faszinierendes Ergebnis.